Heute ist Weltfrauentag! 

Höchste Zeit, die Menschen zu feiern, die in vielerlei Hinsicht die Zukunft in der Hand halten. In der Landwirtschaft haben Frauen zum Beispiel eine besondere Rolle für kommende Herausforderungen – national und international.  

Frauen sind im globalen Süden ein Schlüsselelement zur Armutsreduktion und wirtschaftlichen Wachstum – aber nur, wenn sie die Chancen und Rechte haben, sich frei zu entfalten. Es sind meist Frauen, die die Ernährung ihrer Familie sichern und das Wissen über Landbau und landwirtschaftliche Praxis haben und weitergeben.  

Auch in Deutschland muss das Potential, das Frauen mit in die Landwirtschaft bringen, mehr genutzt werden. Trotz fundierter Ausbildung und Fachkenntnis sind aktuell nur 11 % der Betriebsleitenden weiblich. In Sachen Hofnachfolge, bei der sozialen Sicherung und bei Entscheidungen bei Hoffragen werden sie häufig nicht berücksichtigt. Dabei sind es oft Frauen, die sich für Innovation auf dem Feld und in der wirtschaftlichen Vermarktung einsetzen. 

Wir fordern also: Frauen international an den Spaten und in die Grundbücher! 

An dieser Stelle möchten wir euch La Via Campesina vorstellen, ein internationales Bündnis, dass sich für die Rechte von Kleinbäuer:innen international und in besonderem Maße für die Rechte der Frauen in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft einsetzt. La Via Campesina kämpft für die Ernährungssouveränität von Völkern, Ländern und Regionen, d.h. für eine nachhaltige Landwirtschaft, die die lokale Bevölkerung versorgt und den regionalen Handel fördert. 

Das 2021 veröffentlichte Graphic Book: „The Path of Peasant and Popular Feminism in La Via Campesina“ illustriert und erzählt die zentrale Rolle im globalen Kampf für Ernährungssouveränität anschaulich. Viel Spaß beim Lesen und beim Supporten.  

 

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